Wahlportale der Landeszentrale

Die Landeszentrale erstellt zu den wichtigsten Wahlen eigene Portale, die vielfältige Informationen rund um die Wahlen bieten. Außerdem finden Sie unter dem Punkt "Wahlen Archiv" einen Rückblick auf die Wahlen 2005 - 2011.

Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Baden-Württemberg

Kommunalwahl

Baden-Württemberg hatte wieder die Wahl: Gewählt wurden die Gemeinderäte in 1.101 Städten und Gemeinden sowie die Ortschaftsräte in 410 Gemeinden mit Ortschaftsverfassung. Gewählt wurden auch die Kreisräte in den 35 Landkreisen. In der Region Stuttgart wurde außerdem die Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart neu gewählt. Nirgends ist der Einfluss der Wählerinnen und Wähler so groß wie auf der kommunalen Ebene. Das Kommunalwahlrecht ermöglicht den Wählenden eine gezielte, listenunabhängige Auswahl unter den Kandidatinnen und Kandidaten.


Wahlen am 25. Mai 2014

Ergebnisse der Europawahl

Europawahl 2014

Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament wird deutlich konservativer und europaskeptischer. In Deutschland gewinnt die eurokritische AfD aus dem Stand 7,1 Prozent. Die Union verliert 2,6 Prozent und liegt bei nur noch 35,3 Prozent. Die SPD legt um 6,5 Prozent zu und kommt auf 27,3 Prozent. Die Grünen verlieren leicht auf 10,7 Prozent und die Linke verharrt bei 7,4 Prozent. Die FDP verliert drastisch und kommt nur noch auf 3,4 Prozent. Die Freien Wähler, die Piraten, die rechtsextremistische NPD, die ÖDP, die Familienpartei, die Tierschutzpartei und die PARTEI schaffen nach der Abschaffung der Dreiprozenthürde erstmals den Einzug in das Europaparlament. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,1 Prozent (2009: 43,3).


Bundestagswahl am 22. September 2013

Internetportal: Alles rund um die Bundestagswahl

Bundestagswahl 2013

Das Informationsangebot der Landeszentrale zur Bundestagswahl. Hier finden Sie den Koalitionsvertrag, die Ergebnisse der Wahl, kurze Zusammenfassungen der Wahlprogramme sowie Positionen und Ziele der Parteien. Porträts stellen die Spitzenkandidaten im Bund und in Baden-Württemberg vor. Eine Menge an Grundlagenwissen macht das Portal zur Fundgrube: so finden sich Abschnitte zu den Aufgaben des Bundestages, zu Rechten und Pflichten von Abgeordneten, zur Stellung der Parteien und zum Wahlsystem. Ein eigener Bereich informiert schließlich über Baden-Württemberg. Statistische Angaben, Hinweise auf aktuelle Publikationen und weiterführende Links runden das Angebot ab.


Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg

Baden Württemberg wählt den Wechsel

Landtagswahl Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat gewählt und sich für einen Regierungswechsel entschieden. Die Grünen sind die klaren Wahlsieger bei der Landtagswahl. Gemeinsam mit der SPD werden sie die schwarz-gelbe Regierung ablösen. Mit Winfried Kretschmann werden sie auch noch den ersten grünen Ministerpräsidenten eines Bundeslandes stellen. Es war ein Wahlabend der Rekorde. Die Grünen erzielen ihr bisher bestes Ergebnis, CDU, SPD und FDP mussten deutliche Verluste hinnehmen. Die Linke scheiterte an der Fünfprozenthürde.


Wahlen 2013

Landtagswahl in Hessen am 22. September 2013

Am 22. September 2013 wurde zeitgleich mit der Bundestagswahl in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Die bisherige Regierungskoalition aus CDU und FDP hat  nach der Wahl keine Mehrheit mehr, wenngleich die FDP entgegen den Hochrechnungen und ersten Ergebnissen am Wahlabend den Wiedereinzug in den hessischen Landtag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis doch noch schaffte.

Die CDU unter Ministerpräsident Volker Bouffier bestätigte ihr Ergebnis von 2009 und legte um 1,1 Prozentpunkte auf 38,3 Prozent zu. Die deutlichsten Gewinne verzeichnete die SPD, die um 7,0 Prozent hinzu gewinnen konnte und 30,7 Prozent erreichte. Neue drittstärkste Kraft im hessischen Landtag sind mit 11,1 Prozent die Grünen, nach Verlusten von 2,6 Prozentpunkten. Die Linke verlor nur leicht von 5,4 auf nun 5,2 Prozent. Der hessischen FDP gelang trotz dramatischer Verluste von 11,2 Prozentpunkten mit 5,0 Prozent hauchdünn der Wiedereinzug in den hessischen Landtag.

Mit diesem Ergebnis bleibt die CDU stärkste Kraft im hessischen Landtag. Das Land steht jedoch vor einer schwierigen Regierungsbildung und der Rückkehr von "hessischen Verhältnissen": im Spiegel der vor der Wahl diskutierten Koalitionsoptionen ist zunächst offen, wer das Land künftig mit wem regieren wird.

Ministerpräsident Volker Bouffier von der CDU sieht einen klaren Regierungsauftrag und sagte im hessischen Rundfunk: "Wir sind mit Abstand die stärkste Kraft in diesem Lande, und wir wollen auch in Zukunft dieses Land politisch führen". Am Wahlabend bot Bouffier sowohl der SPD als auch den Grünen Gespräche über eine mögliche Koalition an. Der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel sagte am Wahlabend, die SPD wolle "auch gestalten und nicht nur zuschauen", wollte sich aber nicht auf eine Koalitionsoption festlegen. 

Rechnerisch möglich ist in Hessen eine große Koalition von CDU und SPD sowie Schwarz-Grün oder verschiedene Koalitionsmöglichkeiten von drei Parteien.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahl 2013

2013 (%)  2009 (%) 2008 (%) Differenz Sitze 2013
Wahlbeteil.  73,2 61,0 64,6  
CDU 38,3 37,2 36,8 +1,1 47
SPD 30,7 23,7 36,7 +7,0 37
Grüne 11,1 13,7 7,5 -2,6 14
Linke 5,2 5,4 5,1  -0,2 6
FDP 5,0 16,2 9,4 -11,2 6
AfD 4,0 - - [+4,0] 0
Andere 5,7 3,8 4,5 +1,9


Informationen

Medien

Parteien

Spitzenkandidaten und -kandidatinnen

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Landtags- und Bezirkswahlen in Bayern am 15. September 2013

Die CSU kann bei der Landtagswahl am 15. September 2013 in Bayern die absolute Mehrheit der Mandate erringen und zukünftig wieder allein regieren. Der bisherige Koalitionspartner FDP verpasste den Einzug in den bayerischen Landtag.

Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern am deutlichsten zugelegt, kam auf 47,7 Prozent und legte damit gegenüber der Wahl vor fünf Jahren um 4,3 Prozentpunkte zu. Zukünftig kann die CSU das Land wieder allein regieren. Auch die SPD konnte ihr Ergebnis von 2008 um 2,0 Prozent verbessern und erreichte 20,6 Prozent. Die Freien Wähler konnten ihre Position als drittstärkste Kraft im bayerischen Landtag festigen und verloren leicht von 10,2 auf 9,0 Prozent. Die Grünen mussten ebenfalls leichte Verluste verzeichnen und erreichten 8,6 Pozent gegenüber 9,4 Prozent vor fünf Jahren. Die deutlichsten Verluste musste die FDP hinnehmen, sie verlor 4,7 Prozentpunkte und ist mit dem Ergebnis von 3,3 Prozent im neuen bayerischen Landtag nicht mehr vertreten. Die Linkspartei mit 2,1 Prozent und die Piraten mit 2,0 Prozent verfehlten den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde deutlich. Die Wahlbeteiligung stieg gegenüber 2008 von 58,1 auf 64,5 Prozent.

Ministerpräsident Horst Seehofer wertete das Ergebnis als Bestätigung seiner Politik, die CSU sei "wieder da". Der SPD-Spitzenkandidat Christian Ude räumte ein, das Wahlziel verfehlt zu haben, bezeichnete die Zugewinne der SPD aber als "Trendwende". FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil führte die deutlichen Verluste der FDP auf die Rolle als kleiner Koalitionspartner zurück. Der "glänzende Zustand Bayerns" sei auch Resultat der FDP-Politik, sei aber von den Wählerinnen und Wählern nicht honoriert worden.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahl 2013

2013 (%) 2008 (%) Differenz Sitze 2013
CSU 47,7 43,3 +4,3  101
SPD 20,6 18,6 +2,0 42
Freie Wähler 9,0 10,2 -1,2 19
Grüne 8,6 9,4 -0,8 18
FDP 3,3 8,0 -4,7
DIE LINKE
2,1 4,3 -2,2
ödp 2,0 2,0 +/-0
REP 1,0 1,4 -0,4
NPD 0,6 1,2 -0,6
BP 2,1 1,1 +1,0
BüSo 0,0 0,0 +/+0
Die Piraten 2,0 - [+2,0]
Die Franken 0,7 - [+0,7]
Frauenliste 0,1 - [+0,1]
Die Freiheit 0,1 - [+0,1]
Sonstige - 0,4 [-0,4]

Links:

CSU  Christlich Soziale Union in Bayern (CSU)
SPD Bayern SPD (SPD) 
 Freie Wähler Freie Wähler Bayern
 
Grüne Bündnis 90/Die Grünen in Bayern
FDP Freie Demokratische Partei (FDP) Bayern
Die Linke Die Linke Landesverband Bayern
 

Spitzenkandidaten

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Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar 2013

Rot - Grün gewinnt die Landtagswahl am 20. Januar 2013 in Niedersachsen.

Der Wahlabend in Niedersachsen war dramatisch: Rot-Grün kann mit der hauchdünnen Mehrheit von nur einer Stimme regieren und löst damit Schwarz-Gelb nach 10 Jahren an der Regierung ab. Neuer Ministerpräsident wird der bisherige hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis verlor die CDU 6,5 Punkte, blieb aber mit 36,0 Prozent dennoch stärkste Kraft. Die CDU fuhr aufgrund einer massiven FDP-Zweitstimmenkampagne eines ihrer schlechtesten Ergebnisse ein. Die SPD legte leicht zu und kam auf 32,6 Prozentpunkte (plus 2,3). Die Grünen erzielten mit 13,7 Prozent (plus 5,7) ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Niedersachsen. Auch die FDP erreichte mit 9,9 (plus 1,7) ihr bislang bestes Landtagswahlergebnis. und Die bisher im Landtag vertretene Linke scheiterte mit 3,1 Prozent (minus 4,0) an der Fünfprozenthürde. Mit Überhang- und Ausgleichsmandaten ergibt sich damit folgende Sitzverteilung: CDU: 54; SPD: 49; Grüne: 20; FDP: 14. Das bedeutet eine Ein-Stimmen-Mehrheit im neuen Landtag für Rot-Grün gegenüber Schwarz-Gelb mit 69 zu 68 Mandaten.

Zur niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar 2013 traten elf Parteien mit einer Landesliste an.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahl 2013

2013 (%) 2008 (% )Differenz Sitze 2013
Wahlbeteil. 59,2 57,1 + 2,1  
CDU 36 42,5 - 6,5 54
SPD 32,6 30,3 + 2,3 49
Grüne 13,7 8,0 + 5,7 20
FDP 9,9 8,1 + 1,7 14
Linke 3,1 7,1 - 4,0 0
Andere 4,7 3,9 + 0,8 0

Informationen:

Medien

Umfragen

Parteien

Wahlprogramme

Wahl-O-Mat
Der Wahl-O-Mat bietet Ihnen anhand von einfachen Thesen einen Einblick in die wichtigen Fragen des Wahlkampfes in Niedersachsen. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten? Im Wahl-O-Mat der Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar 2013 sind alle vom Landeswahlleiter zugelassenen Parteien vertreten.

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Wahlen 2012

Präsidentschaftswahl in den USA

Barack Obama bleibt Präsident der USA - "four more years"

Barack Obama bleibt für weitere vier Jahre Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Amerikaner haben ihn in seinem Amt bestätigt. Der Präsident wird in den USA allerdings nicht direkt aufgrund des nationalen Stimmenanteils gewählt, sondern von einem Wahlmännergremium gekürt. Dort spiegeln sich die Ergebnisse aus den einzelnen Bundesstaaten wider. Nach einer dramatischen Wahlnacht entschied sich daher im Bundesstaat Ohio mit seinen 18 Wahlmännerstimmen die Wahl und damit auch der Sieg Obamas. Obama erhielt bisher 303 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney kam auf 206 Wahlmännerstimmen. Erst nach langem Zögern gestand Romney seine Niederlage öffentlich ein. Mindestens 270 Wahlmännerstimmen benötigt ein Kandidat, um zum Präsidenten gekürt zu werden.

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Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai 2012

Nordrhein-Westfalen, das industriestärkste und bevölkerungsreichste Bundesland, hat nach nur zwei Jahre wieder gewählt und die bisherige rot-grüne Landesregierung bestätigt. Damit wird Hannelore Kraft (SPD) Ministerpräsidentin bleiben. Für die CDU in NRW bedeutet die Wahl die bisher größte Niederlage. Sie rutschte unter 30 Prozent. Ihr Spitzenkandidat Norbert Röttgen trat als Landeschef zurück. FDP und Piraten werden in den Landtag einziehen, während Die Linke an der Fünfprozenthürde gescheitert ist. Die Wahlbeteiligung lag bei 59 Prozent.

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Präsidentschaftswahl in Frankreich 2012

Präsidentschaftswahl Frankreich 2012

François Hollande ist Frankreichs neuer Präsident

Frankreich hat gewählt und sich für einen Wechsel an der Spitze der Grande Nation entschieden. François Hollande wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 52 Prozent im zweiten Wahlgang am 6. Mai 2012 zum Präsidenten Frankreichs gewählt. Damit gibt es einen Macht- und Politikwechsel und zum ersten Mal seit 17 Jahren hat Frankreich wieder einen sozialistischen Präsidenten. Der bisherige Amtsinhaber Nicolas Sarcozy kam nur auf 48 Prozent der abgegebenen Stimmen und gab seinen Rückzug aus der Politik bekannt. Die Wahlbeteiligung lag bei 80 Prozent.

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Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012

Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein hat gewählt, doch klare Machtverhältnisse herrschen im Norden noch nicht. Die CDU ist mit hauchdünnem Vorsprung wieder stärkste Kraft geworden. Allerdings ist ihre Koalition mit der FDP eindeutig abgewählt. Die SPD muss sich mit dem zweitbesten Ergebnis begnügen, will aber mit den Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband eine sogenannte Dänen-Ampel schmieden. Die Grünen sind zur drittstärksten Fraktion aufstiegen. Die Linke verlort deutlich und flog aus dem Landtag, während die Piraten den Einzug in das dritte Landesparlament locker schafften. Der FDP gelang der Wiedereinzug in den Landtag klar.

Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis erreicht die CDU 30,8 Prozent. Die SPD ist mit 30,4 Prozent immer noch nur zweit stärkste Fraktion im Norden. Die Grünen liegen bei 13,2 Prozent. Die Piraten sind erstmals im schleswig-holsteiner Parlament vertreten, sie kommen auf 8,2 Prozent. Auch die FDP kam auf 8,2 Prozent. Sie verlor damit zwar deutlich an Wählerstimmen im Vergleich zu 2009, schaffte es aber klar in den Landtag und stoppte damit den Negativtrend der Partei bei den letzten Landtagswahlen. Auch die Linke musste deutliche Verluste hinnehmen und scheiterte mit 2,2 Prozent an der 5-Prozenthürde. Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) erhielt 4,6 Prozent. Die Partei der dänischen Minderheit ist von der Fünf-Prozent-Hürde befreit.

Das Wahlergebnis macht mehrere Regierungsbündnisse möglich. SPD, Grüne und SSW könnten die sogenannte Dänen-Ampel mit einer haarscharfen Mehrheit (35 von 69 Sitzen) bilden. Auch ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP hätte eine Mehrheit. Eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP wäre - wie auch eine Große Koalition - ebenfalls rechnerisch machbar. SPD, Grüne und SSW haben angekündigt, über ein gemeinsames Bündnis verhandeln zu wollen.

Egal welche Parteien sich zu einer Koalition zusammenschließen, Schleswig-Holstein wird einen neuen Ministerpräsidenten bekommen. Der bisherige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hatte im September 2010 den Landesvorsitz der CDU in Schleswig-Holstein abgegeben und angekündigt nicht mehr als Spitzenkandidat zur Verfügung zu stehen. Diesem Schritt vorangegangen war ein Urteil des Landesverfassungsgerichts. Es ordnete im August 2010 Neuwahlen bis spätestens 30. September 2012 an. Die Richter hatten damit auf eine Klage der Landtagsfraktionen von Grünen und SSW reagiert. Diese hatten gegen die Auslegung des Wahlgesetzes im Bezug auf die Mandatsverteilung geklagt. Hintergrund war die Landtagswahl 2009, bei der CDU und FDP drei Mandate mehr erhielten als SPD, Grüne, Linke und Südschleswigscher Wählerverband (SSW), obwohl diese zusammen etwa 27.000 Stimmen mehr Stimmen bekommen hatten. Das Landesverfassungsgericht in Schleswig erklärt das Wahlrecht in Schleswig-Holstein für verfassungswidrig und ordnete neben einer Änderung des Wahlgesetzes auch Neuwahlen an.

Die Wahlbeteiligung lag mit rund 60,4 Prozent so niedrig wie nie zuvor in Schleswig-Holstein. Bei der Wahl 2009 waren noch 74 Prozent zur Wahl gegangen. Allerdings durften auch noch nie so viele Menschen in Schleswig-Holstein an einer Landtagswahl teilnehmen. Die Zahl der Stimmberechtigten lag mit 2,24 Millionen um knapp 19 000 höher als bei der letzten Landtagswahl.

Ergebnisse der Landtagswahl 2012

Wahlergebnis
 

CDU

SPD

GRÜNE

Piraten

FDP

Linke


SSW

Andere

2012 30,8 % 30,4 % 13,2 % 8,2 % 8,2 %2,2 % 4,6 %2,5 %
2009 31,5 %  25,4 % 12,4  % 1,8 % 14,9 %6 % 4,3 %3.7 %

Spitzenkandidaten:

Parteien:

Institutionen:

Medien:

Wahl-O-Mat für Schleswig-Holstein:

Der Wahl-O-Mat bietet Ihnen anhand von einfachen Thesen einen Einblick in die wichtigen Fragen des Wahlkampfes in Schleswig-Holstein. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten?

Wahl-O-Mat


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Landtagswahl im Saarland am 25. März 2012

Nachdem im Januar die schwarz-gelb-grüne Koalition - das erste Jamaika-Bündnis auf Landesebene - von  Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer wegen Querelen in der FDP aufgelöst wurde, konnte sie sich bei den Neuwahlen deutlich gegen die SPD durchsetzen. Damit bleibt die CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer Ministerpräsidentin im Saarland.

"Die Saarländer wollten stabile Verhältnisse. Dass wir es erreicht haben, macht uns unglaublich glücklich" - "Die Saarländer wollen deutliche Verhältnisse, sie wollen eine Große Koalition und sie wollen Annegret Kramp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin." Das sagte Frau Kramp-Karrenbauer in einem Interview mit der ARD.

Nach den Wahlen stehen nun alle Zeichen auf einer großen Koalition mit der CDU an der Spitze und der SPD als Juniorpartner. Sowohl Annegret Kramp-Karrenbauer als auch Heiko Maas haben sich nach Bekanntgabe des Ergebnisses noch einmal für ihre Bereitschaft zu einem gemeinsamen Bündnis ausgesprochen.
Die Piraten schafften auch im Saarland ihren Einzug in den Landtag und werden gemeinsam mit den Grünen und den Linken die Opposition bilden. Sowohl Linke als auch Grüne mussten bei dieser Wahl Verluste hinnehmen. Vernichtend erwischte es zum wiederholten Male bei einer Wahl die FDP, mit nur 1,2 % ist sie nun auch im Saarland nicht mehr im Landtag vertreten.

Nach dem vorläufigen amtlichen Amtsergebnis erreichen die CDU 35,2 Prozent. Die SPD schneidet dagegen schwach ab mit 30,6 Prozent. Die Linkspartei kommt auf 16,1 Prozent. Die Grünen liegen bei 5,0 Prozent und schaffen damit knapp den Einzug in den Landtag. Die Piraten sind erstmals im Parlament an der Saar vertreten, sie kommen auf 7,4 Prozent. Nicht wieder einziehen werden die Liberalen. Die FDP kam auf nur 1,2 Prozent.

Die Wahlbeteiligung von 61,6% der Stimmberechtigten lag diesmal unter der von 2009 mit 67,6%.

Vorläufiges amtliches Endergebnis 2012:

Wahlergebnis
 

CDU

 SPD

Linke

FDP

GRÜNE

Piraten

Sonstige

2012 35,2 %
30,6 % 16,1 %
1,2 %  5 %7,4 % 4,5 %
2009 34,5 %
24,5 % 21,3 %
9,2%  5,9 %0 % 4,6 %


Die Sitzverteilung im neuen Landtag sieht wie folgt aus:

Etwa 800.000 Bürger haben am Sonntag über die Vergabe der 51 Sitze im Landesparlament entschieden.

  • CDU 19 Sitze (0)
  • SPD 17 Sitze (+4)
  • Die Linken 9 (-2)
  • FDP 0 Sitze (-5)
  • Grünen 2 Sitze (-1)
  • Piraten 4 Sitze (+4)

spiegel online: Grafiken zur Landtagswahl 2012

Wahl-O-Mat für das Saarland:

Der Wahl-O-Mat bietet Ihnen anhand von einfachen Thesen einen Einblick in die wichtigen Fragen des Wahlkampfes im Saarland. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten?
Alle 11 zur Wahl zugelassenen Parteien haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.


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Präsidentschaftswahl in Russland 2012

Wladimir Putin, Credit © European Union, 2012

Wladimir Putin hat die russischen Präsidentenwahl gewonnen
Am 4. März hat Russland einen neuen Präsidenten gewählt. Das Ergebnis fiel wie erwartet aus: Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat mit deutlichem Abstand gewonnen. Beobachter der OSZE berichten von Unstimmigkeiten in jedem dritten Wahllokal. Die Opposition spricht von Wahlfälschung und kündigt Massenproteste an.
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