Denktag 27. Januar

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-N0827-318 / CC-BY-SA

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung des "Konzentrationslagers" Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.

Konzentrationslager - für die braunen Machthaber dienten sie von Anfang an einem simplen Zweck: Hier wurden seit Anfang 1933 alle Andersdenkenden und Gegner des Regimes konzentriert: Kommunisten und Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, oppositionelle Priester und Pastoren, politisch unliebsame Juden, Sinti, Roma und Homosexuelle. Seit 1941 dienten Konzentrationslager der unfassbaren Vernichtung von Millionen Menschen.

Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die lebendige Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte.

"Ich wünsche mir, dass der 27. Januar zu einem Gedenktag des deutschen Volkes, zu einem wirklichen Tag des Gedenkens, ja des Nachdenkens wird. Nur so vermeiden wir, dass er Alibi-Wirkungen entfaltet, um die es uns am allerwenigsten gehen darf. Eine Kollektivschuld des deutschen Volkes an den Verbrechen des Nationalsozialismus können wir, wie ich schon sagte, nicht anerkennen; ein solches Eingeständnis würde zumindest denen nicht gerecht, die Leben, Freiheit und Gesundheit im Kampf gegen den Nationalsozialismus und im Einsatz für seine Opfer aufs Spiel gesetzt haben und deren Vermächtnis der Staat ist, in dem wir heute leben.
Aber eine kollektive Verantwortung gibt es, und wir haben sie stets bejaht. Sie geht in zwei Richtungen:

  • Zunächst darf das Erinnern nicht aufhören; denn ohne Erinnerung gibt es weder Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft.
  • Und zum andern zielt die kollektive Verantwortung genau auf die Verwirklichung dieser Lehren, die immer wieder auf dasselbe hinauslaufen: Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, Würde des Menschen."

Roman Herzog am 19. Januar 1996 im Deutschen Bundestag

Ansprache des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
am 19. Januar 1996 im Deutschen Bundestag

"Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar. Dazu verpflichten uns die Opfer, ihre Angehörigen und Nachkommen. Aber es ist auch für uns selbst notwendig, damit wir den unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit begreifen.
Wir wissen aber auch um die erneuten Gefahren von Nationalismus, Antisemitismus, Rassenhass und Fundamentalismus bei uns in Deutschland und anderswo - Tag für Tag. Und wir wissen, wie sehr politische Wachsamkeit gefordert ist. Es ist unsere Pflicht, über den Holocaust aufzuklären, um eine Wiederholung dieser grauenhaften Geschehnisse zu verhindern. Gerade viele der jungen Generation wollen wissen, was geschehen ist. Sie wollen die Erinnerung daran wach halten. Sie möchten bewusst machen, vorbeugen und verhindern. Die Jugendlichen wollen diese Aufgaben mit Leben erfüllen, weil die Gefahren und Gefährdungen, die durch Radikalismus. Extremismus, Menschenverachtung und nationale Hybris entstehen, mit dem Ende des Nationalsozialismus nicht für immer beseitigt wurden."
(Prof. Dr. Rita Süßmuth)


Dass der 27. Januar als "DenkTag" unverzichtbar ist und dass immer wieder an die Verbrechen des Nazi-Regimes erinnert werden muss, zeigte z.B. ein Eklat im Landtag von Sachsen am 21. Januar 2005: Während einer Schweigeminute für die Opfer der Nazi-Diktatur verließen die ewiggestrigen Abgeordneten der rechtsextremen NPD den Saal und verweigerten damit Nazi- und Kriegsopfern das Gedenken. Kurz darauf bezeichnete der NPD-Abgeordneter Jürgen Gansel die Angriffe der Alliierten auf Dresden als "Bomben-Holocaust". Seine Partei, so Gansel, wolle ihre Mandate im Landtag in den kommenden Jahren dazu nutzen, "mächtige Schneisen in das Dickicht antideutscher Geschichtslügen zu schlagen".
Die NPD tritt weiter als Vertretung aller Geschichtsverdreher im Parlament auf, ihr Mandat missbrauchen die Abgeordneten zu Hetzreden gegen andere Völker, um von der Schuld des eigenen abzulenken und ihr braunes Süppchen zu kochen, wohl wissend, dass sie für ihre Äußerungen vor dem Parlament aufgrund ihrer Indemnität (Freiheit der Abstimmung und Redefreiheit im Parlament Art. 55 Abs. 1 SächsVerf) nicht belangt werden können. Hinter einer solchen Rhetorik steht offenkundig der Versuch, den Holocaust zu verharmlosen, Leid gegen Leid aufzuwiegen und die historische Verantwortung Deutschlands zu relativieren. Die NPD bedient damit bewusst den Teil der Deutschen, die eine latent antisemitische Grundeinstellung (s.u.) haben.

Antisemitische Grundeinstellung
Jeder fünfte Deutsche ist latent antisemitisch. Dies war das erschreckende Ergebnis einer Forsa-Studie im Auftrag des stern im November 2003. Befragt wurden 1.301 Bundesbürger. Bereits 1998 wurde die Studie mit den gleichen Fragestellungen schon einmal durchgeführt, so dass sich Veränderungen über die Einstellung der Deutschen zu den Juden ablesen lassen. Demnach ist der Anteil der Deutschen mit "latent antisemitischen" Einstellungen von 20 auf 23 Prozent gestiegen. Die Befragten konnten bei ihren Antworten aus einer siebenstufigen Skala auswählen von "trifft überhaupt nicht zu" (Skalenwert 1) bis "trifft voll zu" (Skalenwert 7). Wer Skalenwerte von 5 bis 7 angekreuzt hat, wird als "latent antisemitisch" eingestuft. Auf die bewusst provokant gestellte Frage, ob viele Juden versuchten, aus der Vergangenheit des Nationalsozialismus ihren Vorteil zu ziehen und die Deutschen dafür zahlen zu lassen, antworteten sogar 36 Prozent der Befragten insgesamt mit ja (1998: 41 Prozent), 89 Prozent der Befragten mit antisemitischen Einstellungen waren dieser Meinung. Und 28 Prozent insgesamt glauben, dass Juden auf der Welt zu viel Einfluss haben (1998: 21 Prozent), 81 Prozent der Gruppe mit einer ausgeprägten antisemitischen Haltung stimmten dem zu. 1998 war der Anteil derer, die eine positive Entwicklung bei den Einstellungen gegenüber den Juden zu sehen glaubten, mit 49 Prozent deutlich größer als 2003 (36 Prozent). Heute glauben 30 Prozent, die Einstellung zu den Juden sei negativer geworden (1998: 15 Prozent) Wie aus der Studie weiter hervorgeht, meinen 16 Prozent aller Bundesbürger, die Juden hätten in der Vergangenheit nicht mehr durchgemacht als andere auch. Ferner stimmen 61 Prozent (1998: 63 Prozent) der Auffassung zu, dass 58 Jahre nach Kriegsende nicht mehr so viel über die Judenverfolgung geredet, sondern endlich ein Schlussstrich unter die Vergangenheit gezogen worden sollte.

Wissen über Auschwitz
Alphons Silbermann und Manfred Stoffers stellen in ihrer Untersuchung "Auschwitz: Nie davon gehört? Erinnern und Vergessen in Deutschland" von 1997 fest: "Millionen Menschen wurden umgebracht, und nur knapp ein halbes Jahrhundert nach diesem Massenmord können nur 70 Prozent eines repräsentativen Bevölkerungsquerschnitts die Gründe dafür benennen.
In einer Emnid-Studie, für die im Mai Mai 1997 im gesamten Bundesgebiet 2.200 Interviews durchgeführt wurden, waren die Ergebnisse teilweise erschreckend.

Zwei Fragen bezogen sich auf das Konzentrationslager Auschwitz, sechzehn Fragen galten dem KZ-System im Allgemeinen.
7,4 Prozent der 14-50jährigen und 3,6 Prozent der über 50jährigen wissen ohne Antwortvorgabe nicht, "wer oder was Auschwitz ist".  Bei den 14-17jährigen waren es sogar 23 Prozent. Dass unter allen Befragten 5,8 Prozent nichts mit dem Begriff "Auschwitz’ verbinden können, bedeutet hochgerechnet auf die deutsche Gesamtbevölkerung etwa drei Millionen Menschen ab 14 Jahren. Auf die weitere Frage, wo sich das Konzentrationslager Auschwitz geographisch konkret befand, konnten 25 Prozent keine Antwort geben; auch hier sind die Älteren etwas besser informiert als die Jüngeren. 2,1 Prozent der Befragten (aber 7,9 Prozent der 14-17jaehrigen) waren überzeugt, es habe außer Auschwitz keine anderen Konzentrationslager gegeben. Rund 20 Prozent konnten keinen anderen Ort eines Konzentrationslagers selbständig nennen. Etwas besser war das Ergebnis bei der Frage nach der zeitlichen Einordnung: 82,3 Prozent der 14-50jährigen und 85,4 Prozent der über 50jährigen konnten korrekt einschätzen, wann es Konzentrationslager gab.

Auffallend waren die Vorstellungen darüber, welche Personengruppen inhaftiert wurden. 88 Prozent der Befragten insgesamt nannten die Juden; mit großem Abstand wurde auf Oppositionelle (22 Prozent) sowie auf Sinti und Roma (19 Prozent) verwiesen. Dabei konnten 15,1 Prozent aller Befragten (26,1 Prozent der 14-17jährigen) keine Gründe für die KZ-Haft ausmachen.
Bei der Frage, wie viele Menschen in Konzentrationslagern umgekommen waren antworteten 21,8 Prozent mit "Weiß nicht", 8,4 Prozent schätzten "10 Millionen und mehr", 30 Prozent waren in der Lage, eine halbwegs realistische Größenordnung zwischen vier und sieben Millionen Ermordeten anzugeben. Immerhin 88,2 Prozent wussten hingegen, dass die Ermordung in den Lagern nicht auf der Grundlage von Gerichtsurteilen stattfanden. Ob wohl heute eine Befragung bessern ausfallen würde?

Silbermann, Alphons / Stoffers, Manfred, Auschwitz: Nie davon gehört? Erinnern und Vergessen in Deutschland, Berlin 2000.
Rezension: Kirsch, Jan-Holger, in H-Soz-u-Kult, 28.02.2000


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Auschwitz - Inbegriff des Holocaust

Bahneinfahrt Auschwitz. Foto: C.Puisney. Lizenz: CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Foto: C.Puisney. Lizenz: CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Dieser Ort sei allezeit ein Aufschrei der Verzweiflung und Mahnung an die Menschheit.
Hier ermordeten die Nazis über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Die meisten waren Juden aus verschiedenen Ländern Europas.

Text am Denkmal im Vernichtungslager Birkenau, das 1967 auf Initiative des Internationalen Auschwitz Komitees errichtet wurde.

Der ideologisch verbrämte Antisemitismus, abgeleitet aus den Rassentheorien des 19. Jahrhunderts, war ein grundlegendes Element nationalsozialistischer Weltanschauung. Beim reichsweit organisierten Boykott jüdischer Geschäfte entlud sich erstmals am 1. April 1933 der gesammelte Hass auf alles Jüdische. Die forcierte Auswanderung von Juden aus Deutschland war lange vorrangiges Ziel nationalsozialistischer Politik. Reichskanzler Adolf Hitler ließ 1935 auf dem "Reichsparteitag der Freiheit" eine gesetzliche Regelung zum Verhältnis von "Ariern" und "Nichtariern" ausarbeiten. Am 15. September wurden das "Reichsbürgergesetz" und das "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" verabschiedet. Beide "Nürnberger Gesetze" stempelten die jüdischen Mitbürger zu Menschen minderen Rechts.

Am 21. März 1933 gab Heinrich Himmler, damals noch Polizeipräsident von München, die Errichtung eines Konzentrationslagers in Dachau in Auftrag. Damit begann in Dachau ein Terrorsystem, das mit keinem anderen staatlichen Verfolgungs- und Strafsystem verglichen werden kann. Im Juni 1933 wurde Theodor Eicke zum Kommandanten des Konzentrationslagers ernannt. Er entwickelte ein Organisationsschema sowie ein Reglement mit detaillierten Bestimmungen, wie sie später für alle Konzentrationslager gültig wurden. Auch die Einteilung der Konzentrationslager in zwei Bereiche, das von vielfältigen Sicherungsanlagen und Wachtürmen umgebene Häftlingslager einerseits und den sogenannten Kommandanturbereich mit Verwaltungsgebäuden und Kasernen für die SS andererseits, stammte von ihm.

Die ersten Häftlinge waren politische Gegner des Regimes, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter aber auch Mitglieder konservativer und liberaler Parteien. Auch die ersten jüdischen Häftlinge wurden auf Grund ihrer politischen Gegnerschaft in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert. In den folgenden Jahren wurden immer neue Gruppen nach Dachau verschleppt: Juden, Homosexuelle, Zigeuner, Zeugen Jehovas, Geistliche u.a. Allein als Folge des Novemberpogroms, der sogenannten Reichspogromnacht am 9. November 1939, wurden mehr als 10.000 Juden in das Konzentrationslager Dachau gebracht.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 kam die jüdische Auswanderung faktisch jedoch zum Erliegen. Je weiter sich der nationalsozialistische Machtbereich im Verlauf des Kriegs ausdehnte, desto weniger wurden die Befürworter von "Aussiedlungsideen", wie es zum Beispiel der "Madagaskar-Plan" gewesen war.
Mit dem Auftakt des Kriegs radikalisierte das NS-Regime seine "Judenpolitik". Über 2.000 Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen sorgten dafür, dass deutsche Juden mit formaljuristischen Begründungen nach Gutdünken geknechtet werden durften.

Während des nationalsozialistischen Massenpogroms, der  Reichspogromnacht am 8. auf den 9. November 1939 wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen zerstört und geplündert. 250 Synagogen wurden in Brand gesteckt, 91 jüdische Bürger ermordet und mehr als 25.000 Juden in Konzentrationslager verschleppt. Es war ein Kulminationspunkt des Terrors, zum ersten Mal offenbarte sich die brutale Gewalt gegen Juden, für jedermann sichtbar, in allen Städten. Mit den Pogromen begann die radikale Phase der antijüdischen Politik des NS-Regimes.

Die Nacht als die Synagogen branntenDie Nacht als die Synagogen brannten - Texte und Materialien zum 9. November 1938
(komplett online)

In einer Rede vor dem Reichstag in Berlin am 30. Januar 1939 drohte Reichskanzler Adolf Hitler offen mit Völkermord. "Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa."

Judenstern. Foto: Daniel Ullrich, Threedots. Lizenz: CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Foto: Daniel Ullrich, Threedots. Lizenz: CC BY-SA 3.0

So mussten die Juden 1939 ihre Rundfunkgeräte und Wertgegenstände abliefern und sich an besondere Ausgangssperren halten. Seit September 1941 mussten alle Juden in Deutschland den "Judenstern" tragen. Wenig später begannen die Deportationen aus dem "Altreich" in den Osten, vor allem in die Ghettos des von Deutschen besetzten polnischen "Generalgouvernements".

Lokale Initiativen von Machthabern in den besetzten Gebieten und selbst geschaffene Sachzwänge wie Versorgungsengpässe, Nahrungsmittelknappheit und drohende Epidemien lösten eine Radikalisierung von Entscheidungen und Prozessen aus, die zur Umsetzung des Völkermords an den Juden führten. Kaum eine Institution des NS-Regimes blieb daran unbeteiligt.

Bereits am 31. Juli 1941 war dem SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter von Heinrich Himmler, dem SS-Reichsführer, die administrative Vorbereitung der "Endlösung der Judenfrage" übertragen worden. Reichsmarschall Hermann Görings Ermächtigungsgesetz für Heydrich lautete, "alle erforderlichen Vorbereitungen in organisatorischer, sachlicher und materieller Hinsicht zu treffen für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa".

Stern: Reinhard Heydrich - Die Macht des Bösen

Im Sommer 1941 beschloss die NS-Führung die Ermordung aller im deutschen Machtbereich lebender Juden. Hunderttausende Juden aus fast ganz Europa wurden nun in die Ghettos im Osten deportiert. Die systematische Deportation der deutschen Juden begann im Oktober 1941, die ersten von ihnen starben am 25. November 1941 bei Massenerschießungen im litauischen Kaunas. Deutsche Einsatzkommandos, unterstützt von Waffen-SS, regulären Polizeieinheiten und Wehrmachtstruppen, töteten mehr als eine halbe Million Menschen, darunter auch Frauen und Kinder.

Die größten Massaker sind auf Mahnmalen des Völkermords in Europa, Amerika und Israel verewigt: Kamenez-Podolsk 23.600 Tote, Babij Jar 33.700, Witebsk 16.000, Dnjepropetrowsk 10.000, Odessa 27.000, Dalnik 20.000, Rowno 21.000, Minsk 19.000, Riga 38.000, Wilna 33.500. Die Menschen wurden zusammengetrieben, mussten Kleider und Wertsachen abgeben und dann in kleinen Gruppen an den Rand einer Grube treten, wo sie erschossen wurden.

Am 18. Dezember 1941 beriet Hitler in seinem Hauptquartier "Wolfsschanze" in Ostpreußen mit Himmler über das Schicksal der Juden. Kryptisch notierte der Reichsführer-SS dazu in seinen Dienstkalender: "Judenfrage - als Partisanen auszurotten".

Die letzte Phase der NS-Judenpolitik war nunmehr ausschließlich auf die Ermordung der Juden ausgerichtet. Der Völkermord an den Juden, aber auch an Sinti und Roma, hatte bereits begonnen, als Heydrich am 20. Januar 1942 auf der "Wannsee-Konferenz" mit Staatssekretären und hohen Funktionären des NS-Staats die verwaltungsmäßige Umsetzung und technisch-organisatorische Details der "Endlösung der Judenfrage" besprach. Nun setzte das NS-Regime alle Mittel ein, um den Völkermord europaweit zu koordinieren und systematisch durchzuführen.

Einfahrt Auschwitz. Foto: Bundesarchiv,Bild 175-04413 / CC-BY-SA, S. Mucha
Foto: Bundesarchiv,Bild 175-04413 / CC-BY-SA, S. Mucha

Zentrum der NS-Vernichtungspolitik war das 1940 errichtete Konzentrationslager (KZ) Auschwitz, wo die SS auf Anweisung des Lagerkommandanten Rudolf Höß bereits im September 1941 das Giftgas Zyklon B an sowjetischen Kriegsgefangenen "erprobt" hatte. Seit Anfang 1942 fuhren die Deportationszüge aus fast ganz Europa in das größte Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.

In der südpolnischen Stadt Oświęcim bei Krakau - Auschwitz ist der deutsche Name der polnischen Kleinstadt - hatte die SS von April 1940 an das größte ihrer Arbeits- und Vernichtungslager bauen lassen. Unmittelbarer Anlass zur Gründung des Lagers war die ständig wachsende Zahl der massenweise festgenommenen Polen, die die "lokalen" Kapazitäten der bestehenden Gefängnisse überschritt. Es bestand aus dem Stammlager, dem drei Kilometer entfernten Lager Birkenau, in dem sich die Gaskammern und Verbrennungsöfen befanden, und 45 Zwangsarbeitslagern bei Fabriken in der Umgebung. In dem Gebiet waren bis zu 155.000 Menschen zusammengepfercht.

KZ Auschwitz. Foto: Pimke. Lizenz: CC BY 1.2. Wikimedia Commons
Foto: Pimke. Lizenz: CC BY 1.2

Ende 1941 hatte in Auschwitz die Massenvernichtung begonnen. In Birkenau wurden seit Juni 1942 deportierte Juden aus ganz Europa an der Rampe "selektiert", also entweder sofort in die Gaskammern oder in die Zwangsarbeit geschickt. Kinder, Alte und andere als nicht arbeitsfähig geltende Häftlinge wurden in der Regel noch am Tag ihrer Ankunft in den als Duschräume getarnten Gaskammern von Birkenau ermordet. Ein Sonderkommando von Häftlingen musste die Leichen in den Krematorien oder auf freier Fläche verbrennen. In den kommenden Jahren steigerten sich die Transporte bis zu deren Höhepunkt im Jahre 1944 mit 600.000 Juden, von denen 500.000 direkt in den Gaskammern ermordet wurden.

Tod durch Arbeit, durch Kälte oder durch Erschießen - all diese Vernichtungsmethoden wurden den Vollstreckern zu mühsam. Deshalb kam es am 5. und 6. September 1941 zu einem makabren Test: Zum ersten Mal wandte die SS an jenem Tag das Blausäurepräparat "Zyklon B" an Menschen an; "erfolgreich", wie Lagerkommandant Rudolf Höß zufrieden feststellte und später bemerkte: "Ich muss offen sagen: Auf mich wirkte die Vergasung beruhigend, da ja in absehbarer Zeit mit der Vernichtung der Juden begonnen werden musste. Mir graute immer vor den Erschießungen. Nun war ich doch beruhigt, dass uns allen diese Blutbäder erspart bleiben sollten."

KZ Auschwitz. Foto: Darwinek. Lizenz: CC BY-SA 3.0. Wikimedia Commons
Foto: Darwinek. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nur 15 bis 20 Prozent eines jeden Transports wurden für mörderische Zwangsarbeiten am Leben gelassen. Wer am Leben blieb, musste Zwangsarbeit leisten. Das Unternehmen IG Farben errichtete in Auschwitz-Monowitz ein eigenes Arbeitslager, auch andere Firmen wie Krupp siedelten sich rings um das Lager an. Die Lebenserwartung der Arbeiter betrug im Schnitt drei Monate. Ruinöse Lebensbedingungen auf dem Lagergelände - wie die qualvolle Enge in den zumeist feuchten Baracken - sorgten dafür, dass unter den "zum Leben verurteilten" Häftlingen Krankheiten und Epidemien grassierten. Hinzu kamen der anhaltende Wassermangel und die dürftigen Essensrationen von 1.300 Kalorien für "leicht" arbeitende und rund 1.700 Kalorien für "schwer" arbeitende Häftlinge. Die Arbeitszeit betrug elf bis 15 Stunden.

Tausende Menschen kamen in Auschwitz neben der systematischen Ermordung auch durch medizinische Versuche um, wofür besonders der Mediziner Josef Mengele verantwortlich war. Nachdem Himmler im Sommer 1942 den weiteren Ausbau von Auschwitz befohlen hatte, wurde ab 1943 mit vier Gaskammern und angeschlossenen Krematorien der Massenmord an Juden, aber auch an Sinti und Roma nahezu "industriell" durchgeführt. Da die Kapazität der Krematorien nicht mehr ausreichte, wurden die Leichen der Ermordeten ab 1944 auch in offenen Gruben verbrannt.

J.A. Topf & Söhne - eine kurze Geschichte des Krematorienbauers von Auschwitz
www.topf-holocaust.de

Seit Ende 1942 waren die Westalliierten in groben Zügen und seit Frühjahr 1944 umfassend über Funktion und Zweck des Konzentrationslagers Auschwitz informiert, und zwar zuletzt sowohl durch die polnische Exilregierung, durch geflüchtete Häftlinge als auch durch Aufklärungsflüge der amerikanischen Luftwaffe, deren Bildmaterial vom CIA ausgewertet wurde. Es erfolgten aber keine Luftangriffe. Spätestens im Mai 1943 waren auch der Vatikan und Papst Pius XII., die höchste moralische Instanz des Westens, im Bilde. "Juden. Fürchterliche Lage", hielt ein internes Papier fest. Es gebe "gezielte Todeslager". Papst Pius verzichtete auf öffentlichen Protest - vorgeblich um "größere Übel zu verhindern".

Gefangene am Tag der Befreiung

Insgesamt wurden in Auschwitz von Anfang 1942 bis Ende 1944 schätzungsweise über eine Million Menschen umgebracht, darunter hauptsächlich Juden sowie viele tausend Sinti, Roma,  Polen und Kriegsgefangene, grausam und fabrikmäßig vernichtet durch Arbeit, Hunger, Menschenversuche und vor allem durch das Giftgas Zyklon B. Der systematische Massenmord war Höhepunkt des NS-Rassenwahns. Die zur sofortigen Ermordung bestimmten Häftlinge wurden nicht registriert, was genaue Angaben über die Opferzahlen so schwierig macht.
Die letzte dokumentierte Vergasung fand am 1. November 1944 statt. Die Krematorien und die Gaskammern im Lager Auschwitz II wurden ab Oktober 1944 auf Befehl Heinrich Himmlers zerstört - die letzte erst kurz vor dem Einmarsch sowjetischer Truppen. Am 17. Januar 1945 kamen ein letztes Mal neue Häftlinge in Auschwitz an. Am folgenden Tag begann die Evakuierung des Lagers. In den so genannten Todesmärschen in Richtung Westen wurden 58.000 Gefangene aus dem Lager getrieben. Die meisten von ihnen starben. In der Nacht vor dem 27. Januar 1945 sprengten die SS-Truppen das letzte Großkrematorium in Auschwitz-Birkenau.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die 322. Infanteriedivision der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Alexejewitsch Kurotschkin befreit. Die Rote Armee fand in dem evakuierten Komplex noch 7.600 Überlebende und 650 Leichen vor. In den Magazinen fanden die Befreier 843.000 Herrenanzüge, 837.000 Damenmäntel und -kleider, 44.000 Paar Schuhe, 14.000 Teppiche und 7,7 Tonnen menschliches Haar.

Am 2. Juli 1947 wurde durch ein Gesetz des Sejm, des polnischen Parlaments, auf den zwei erhalten gebliebenen Teilen des ehemaligen Konzentrationslagers, Auschwitz I und Auschwitz II- Birkenau, das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau errichtet. Das KZ Auschwitz gehört seit 1979 zur UNESCO-Liste des Welterbes und führte dort den Namen "Konzentrationslager Auschwitz". Um eine Identifikation des Lagers mit seiner Lage in Polen auszuschließen, beschloss das Welterbekommittee 2007, die offizielle Bezeichnung in "Auschwitz-Birkenau - deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940-1945)" abzuändern.


Auschwitz ist zum Synonym für millionenfachen Mord geworden, für Folter und Menschenversuche, für eine bis ins letzte geplante Vernichtungsmaschinerie - für Unmenschlichkeit schlechthin. Die industrielle Tötung von Millionen von Menschen, die nach den Regeln der Bürokratie zweckrational und routinemäßig vollzogen wurde, ist eine unfassbare Perversion.  

Das wirkliche Ausmaß der Vernichtungspolitik verdeutlichte der Nürnberger Kriegsverbrecherprozess. Chefankläger Robert H. Jackson eröffnete am 14. November 1945 das Verfahren gegen 24 Angeklagte mit dem Hinweis auf die Singularität des Verbrechens: "Die Geschichte berichtet von keinem Verbrechen, das sich jemals gegen so viele Opfer gerichtet hat oder mit solch einer berechnenden Grausamkeit begangen worden ist."

Erst am 20. Dezember 1963 wurde im Plenarsaal des Frankfurter Stadtparlaments der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess gegen 22 Angeklagte eröffnet. Das Verfahren endete im August 1965 mit der Urteilsverkündung im Bürgerhaus Gallus. Sechs Angeklagte erhalten eine lebenslange Haftstrafe, elf werden zu Zuchthausstrafen zwischen drei und 14 Jahren verurteilt, drei Angeklagte freigesprochen.

hr-online.de:
Das Ende des Schweigens
Das Webspecial ”Das Ende des Schweigens“ zeigt den Frankfurter Auschwitz-Prozess, seine Hintergründe und seine Auswirkungen in Bild, Ton und Film.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.


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Materialien der Landeszentrale:

Baustein: Die Erinnerung dard nicht endenDie Erinnerung darf nicht enden
Texte und Unterrichtsvorschläge zum Gedenktag 27. Januar als Bausteine ausgearbeitet von einer Gruppe des Erzieherausschusses der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Stuttgart
Hrsg: LpB, GCJZ, 1997
Download als PDF (651 KB)
Bausteine:
Texte und Unterrichtsvorschläge der Landeszentrale zur Gedenkarbeit


 
 
Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Gedenkstätten BW


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Links:

  • Ansprache des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
    Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Auschwitz steht symbolhaft für millionenfachen Mord - vor allem an Juden, aber auch an anderen Volksgruppen. Es steht für Brutalität und Unmenschlichkeit, für Verfolgung und Unterdrückung, für die in perverser Perfektion organisierte "Vernichtung" von Menschen. Die Bilder von Leichenbergen, von ermordeten Kindern, Frauen und Männern, von ausgemergelten Körpern sind so eindringlich, dass sie sich nicht nur den Überlebenden und den Befreiern unauslöschlich eingemeißelt haben, sondern auch denjenigen, die heute deren Schilderungen nachlesen oder Bilddokumente betrachten...
  • Yad Vashem: The Auschwitz Album
    Das Album ist die bis heute vielleicht wichtigste fotografischen Quelle zur Geschichte Auschwitz-Birkenaus. Es umfasst knapp 200 Fotos und zeigt den Ablauf der Ausbeutung und Ermordung der ungarischen Juden mit Ausnahme der eigentlichen Tötung: von der Selektion an den Rampen über die Registrierung und Entlausung der Arbeitsfähigen, Plünderung der Habseligkeiten bis hin zum Weg der Opfer zu den Gaskammern, die im Hintergrund dunkel zu erahnen sind.
  • Das Ende des Schweigens - Der Auschwitzprozess
    Die Internetdokumentation des Hessischen Rundfunks (HR) "Das Ende des Schweigens" bereitet die Geschichte rund um diesen Prozess auf. Der erste von vier großen Abschnitten thematisiert die Verbrechen, die in Auschwitz zwischen 1940 und 1945 begangen wurden. Im zweiten Teil geht es um die eigentliche Gerichtsverhandlung in den sechziger Jahren. Schließlich wird die Bedeutung dieses Ereignisses für die Zukunft beleuchtet: Inwiefern war der Prozess ein Wendepunkt im Umgang mit dem Holocaust und welche Konsequenzen ergeben sich für unseren heutigen Umgang mit der Geschichte?
    Die Darstellung greift auf zahlreiche Möglichkeiten zurück, die sich im Internet bieten. So werden neben Texten auch Fotos, Interviews und Filmausschnitte genutzt, um ein anschauliches Bild zu zeichnen. Einige der Materialien sind darüber hinaus als Download verfügbar. Die vier großen Abschnitte sind nochmals in Kapitel unterteilt, was die Navigation erleichtert. 
  • 40 Jahre danach - Der Ausschwitz-Prozess in Frankfurt
    Am 20. Dezember 1963 wurde im Plenarsaal des Frankfurter Stadtparlaments der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess gegen 22 Angeklagte eröffnet. Bis zur Schließung der Beweisaufnahme hörte das Schwurgericht 357 Zeugen an, von denen 211 Überlebende des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz waren. Das Verfahren endete im August 1965 mit der Urteilsverkündung im Bürgerhaus Gallus. Sechs Angeklagte erhalten eine lebenslange Haftstrafe, elf werden zu Zuchthausstrafen zwischen drei und 14 Jahren verurteilt, drei Angeklagte freigesprochen. Der Auschwitz-Prozess war zum damaligen Zeitpunkt das größte Schwurgerichtsverfahren in der deutschen Justizgeschichte.
    Bevor er die Akten schließt und nach der Befragung von mehr als 300 Zeugen das Urteil spricht, gesteht Senatspräsident Hans Hofmeyer ein, man habe "nicht die Vergangenheit bewältigen können: Es ging nur um die Frage individueller Schuld." (Fritz Bauer Institut)
  •  Was wissen deutsche Schüler über den Holocaust? (PDF)
    Von Anabella Weismann
    Im Rahmen ihres Deutschunterrichtes befragten junge Israelis deutsche Schüler im Weser-Ems-Gebiet nach ihrem Wissen über den Holocaust. Ihre Erwartungen bezüglich Antwortverhalten und Response wurden weit übertroffen: Das Faktenwissen deutscher Schüler bezüglich des Holocaust ist gut und antisemitische Einstellungen finden sich selten. Die über 10.000 ausgefüllten Fragebögen wurden zur vom Institut für Soziologie und Sozialforschung der Universität Oldenburg ausgewertet.

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Unterricht:

  • planet-schule
    Auschwitz war auch meine Stadt
    Die Unterrichtsvorschläge haben zwei Schwerpunkte:
    1. Verfolgung der Juden und Vernichtungskrieg am Beispiel der vier Zeitzeugen in Auschwitz. Die Aussagen der Zeitzeugen werden in die Zeit eingeordnet und mit historischen Ereignissen verknüpft. Hier geht es vor allem um Sachkompetenzen.
    2. Die Methoden- und Urteilskompetenz wird geschult, in dem die Schüler die Aussagen der Zeitzeugen analysieren und den Quellenwert von Zeitzeugenaussagen im Vergleich zu anderen Quellen diskutieren. Abschließend beschäftigen sie sich mit den filmischen Mitteln der Dokumentation und schreiben eine Filmrezension. (Filme und Arbeitsblätter)
  • lehrer-online:
    Auschwitz: Erinnern für Gegenwart und Zukunft
    Die Schülerinnen und Schüler sollen

    • sich über das Konzentrationslager Auschwitz und die Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten informieren.
    • fakultativ in Gruppenarbeit verschiedene Aspekte des Lebens im KZ Auschwitz beleuchten: zum Beispiel das Leben von Kindern und Frauen in Auschwitz, den Alltag im Konzentrationslager oder die Rolle des jüdischen "Sonderkommandos".
    • die Quellen von überlebenden Zeitzeugen erschließen und vergleichen.
    • die Bedeutung des politischen Gedenkens an den Holocaust am Beispiel aktueller Medienberichte oder Reden zum Gedenktag analysieren.
    • das Internet als Informations- und Recherchemedium nutzen.
  • Themenblätter im Unterricht (bpb)
    Nr. 14 - Erinnern und Verschweigen
    Die Arbeitsblätter versuchen mit Begriffen, Bildern, Zeitzeugenberichten aber auch eindrucksvollen Zahlen und Fakten darzustellen, dass kein Erinnern ohne Wissen möglich sein kann. Der individuelle, ganz persönliche Umgang mit der Shoa wird durch fünf Darstellungen thematisiert und zur Diskussion gestellt.

  • lehrer-online
    Ein WebQuest zum Auschwitz-Prozess 1963-65

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